Bezirksliga Nord: TSV hadert mit dem Schiedsrichter

 

Um den Lohn ihrer starken Leistung gebracht fühlten sich am Sonntag die U23-Spieler des TSV Nördlingen nach dem Spiel gegen Gersthofen. In Grün: Nördlingens Daniel Ernst im Zweikampf. Fotos: Szilvia Izsó

 

09.03.2026 | Quelle: Rieser Nachrichten (Andreas Schröter)

Fragwürdige Entscheidungen spielen eine Rolle beim 2:2 gegen Gersthofen. 

Nicht recht weiter hilft der Nördlinger U23 das 2:2 gegen Favorit TSV Gersthofen, das der Elf von Trainer Karl-Heinz Schüler im Nachholspiel der Bezirksliga Schwaben Nord am Sonntag gelang.

Glänzend eingestellt auf die Spitzenmannschaft aus Gersthofen präsentierte sich die Nördlinger U23. Zwar hatte Torjäger Fabian Bühler den ersten Schuss abgefeuert, doch Robin Oettle zeigte sich auf dem Posten (5.). Mit einer tollen Kombination über Bühlmeier, Ernst und Reicherzer landete der Gersthofener Querschläger exakt im Lauf von Luis Schüler, der mit einem satten Schuss ins lange Eck die Nördlinger Führung besorgte – 1:0 (9.).

Die Gäste aus Gersthofen fielen in der Folge durch eine merklich härtere Gangart auf, was bereits im ersten Abschnitt mit vier Gelben Karten geahndet wurde. Ein Freistoß von Luca Lechler bereitete das überraschende, aber aufgrund der taktischen Einstellung auch hochverdiente 2:0 für Nördlingen vor, denn ein Gersthofener verlängerte die Kugel unhaltbar für Julian Lippmann per Kopf ins eigene Tor (31.). Ein harmloser Abschluss des aufgerückten Adnan Muminovic, den wieder Oettle entschärfte, beendete eine anschauliche erste Halbzeit.

Weitere dreißig Minuten im zweiten Abschnitt hatte Nördlingen eigentlich alles im Griff. Der TSV verwaltete zwar nur, doch Gersthofen fiel auch nicht besonders viel ein. Ein Strafstoßgeschenk, bei dem der Schiedsrichterassistent von der Sonne geblendet worden sein muss, brachte Gersthofen zurück ins Spiel. Fabian Bühler, der unmittelbar zuvor Glück bei einer nicht geahndeten Tätlichkeit hatte, war es egal – 2:1 (75.). Ein Sonntagsschuss von Kerem Bakar in den rechten oberen Torwinkel brachte den 2:2-Ausgleichstreffer (82.). Eine Kritikfloskel von Silas Mack krönte der Schiedsrichter noch mit einer unnötigen Rote Karte (95.).

„Nach einer durchwachsenen Vorbereitung hat sich mein Team heute insgesamt stark präsentiert. Schade, dass durch deutliche Einflüsse von Außen – und jeder, der das Spiel gesehen hat, weiß, was ich meine – mein Team nicht mit drei Punkten belohnt wurde“, so TSV-Trainer Karl-Heinz Schüler

TSV Nördlingen: R. Oettle, J. Bühlmeier, K. Reichert, D. Ernst, L. Pesut, J. Reicherzer, L. Hopfauf, L. Lechler, J. Mielich, S. Mack, L. Schüler; Wechselspieler: C. Idrizi, M. Hertlein, D. Gis, T. Müller, V. Avdullahi, D. Bittner, E. Holzner, M. Behringer, M. Göttler

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